Gespensterführung in der Stadtbücherei Salzstadel
Eine ganz besondere und zugleich schaurig-schöne Führung erlebten die Kinder der Klasse 2b mit Frau Rex bei ihrem Besuch in der Stadtbücherei im Salzstadel. Schon der Weg dorthin sorgte für die passende Stimmung: Entlang der nebligen Donau lag eine geheimnisvolle, fast gespenstische Atmosphäre in der Luft – der perfekte Auftakt für eine außergewöhnliche Entdeckungstour durch die Welt der Bücher.
In der Bücherei wurden die Kinder von Frau Giere herzlich empfangen. Sie hatte einen geheimnisvollen roten Rucksack dabei, aus dem die Schülerinnen und Schüler nacheinander verschiedene Gegenstände ziehen durften. Nach und nach kamen ein Stadtturm, ein Schiff, eine Katze, ein Lenkrad, ein Eimer, ein Büchereiausweis und mehrere Briefe zum Vorschein.
Zum Schluss wurde das Geheimnis gelüftet: Die Gegenstände gehörten zu den drei Bibliotheksgespenstern Kasimir, Nepomuk und Frieda. In einem der Briefe erzählten die drei, dass das Schiff, auf dem sie lebten, leider ein Leck bekommen hat. Daher brauchten sie Hilfe. Einige Bücher hatten sie sich bereits ausgeliehen – diese wollten sie natürlich wieder fristgerecht zurückgeben. Gleichzeitig würden sie sich sehr freuen, neue Medien aus der Bücherei ausleihen zu können.
Damit die Gespenster schnell neuen Lesestoff bekommen, erklärte Frau Giere den Kindern zunächst, wie die Bücherei aufgebaut ist und wo man die verschiedenen Medien findet. Besonders wichtig war dabei der Hinweis auf die Beschriftung am unteren Buchrücken. Dort kann man erkennen, ob es sich zum Beispiel um Tiere handelt.
Anschließend machten sich die Schülerinnen und Schüler selbst auf die Suche. In drei Gruppen durchstöberten sie die Regale der Bücherei und fanden eine bunte Auswahl an Romanen, Sachbüchern, Krimis, Hörspielen und Filmen. Die gesammelten Medien wurden in Boxen gelegt – bereit, um per Post an Kasimir, Nepomuk und Frieda verschickt zu werden.
Die spannende Suche half den Kindern gleichzeitig dabei, sich künftig besser in der Hauptbibliothek zurechtzufinden. Natürlich durften sie der Bibliothekarin auch viele Fragen stellen, die alle geduldig und ausführlich beantwortet wurden.
So ging ein spannender, lehrreicher und gleichzeitig ein wenig gruseliger Vormittag zu Ende.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Giere und natürlich auch an die drei Bibliotheksgespenster Kasimir, Nepomuk und Frieda für dieses besondere Erlebnis!






