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2017/07 Die Zuckerrübe im Mittelpunkt

Grundschüler lernen von BGJ-Schülern am Hof von Franz Schreyer

aus dem Straubinger Tagblatt vom 10.07.2017

Bereits zum fünften Mal besuchten die 3. Klassen der Grundschule St. Peter den landwirtschaftlichen Betrieb von Franz Schreyer. Die Schüler des Berufsgrundschuljahres (BGJ) Agrar der Marianne-Rosenbaum-Schule erklärten den Drittklässlern moderne Landwirtschaft, in diesem Jahr stand die Zuckerrübe im Mittelpunkt. Denn es sei wichtig, dass die Bevölkerung weiß, wo das Essen herkommt und wie es produziert wird, findet Schreyer. Deshalb lädt er in Zusammenarbeit mit den BGJ Schülern auf seinen Betrieb ein.

Es wird immer wieder die Entfremdung zwischen Erzeuger und Verbraucher beklagt. Deshalb wurde das Projekt „Schüler lernen von Schülern“ initiiert, sagte Schreyer. Dass Pommes aus Kartoffeln hergestellt werden, wussten die Drittklässler, als Hans Dilger von der Marianne-Rosenbaum-Schule diese Frage stellte. Dass Zucker aus Zuckerrüben hergestellt wurde, hatten die Kinder ebenfalls parat und genau um diese Kultur ging es beim Projekttag. Beim Projekt „Schüler lernen von Schülern“ hätten beide Seiten etwas davon, wie Hans Dilger erläuterte. Die Grundschüler erweitern ihr Wissen und die BGJ Schüler lernen wichtige Techniken, wie Präsentation und freie Rede, die sie später in der Meisterausbildung anwenden können. Als Einstieg konnten sich die Kinder mit einem Ausschnitt aus einem eigens vom BBV erstellten Imagefilm über den Anbau von Zuckerrüben informieren. Die BGJ Schüler bereiteten drei Stationen vor, an denen sie den Drittklässlern Wissen über die Zuckerrübe auf dem Feld, der Technik und schließlich über die Verwertung des Zuckers vermittelten. Als vierte Station verwies Franz Schreyer auf die Hauswirtschafterin, die die kulinarische Seite der Zuckerrübe, mit Gebäck und Pizzastückchen, in den Focus rücken werden. An der Technikstation erläuterten die BGJ-Schüler nicht nur das Zuckerrüben-Sägerät, sondern auch Düngerstreuer, das Pflanzenschutzgerät und die sechsreihige Erntetechnik. Am Stand „Verwertung“ wartete auf die Grundschüler ein kleines Quiz. Besonders interessant waren aber die Schätzfragen, wie viel Stück Würfelzucker in ausgewählten Lebensmittel steckt. So trinkt man in einem Liter Cola 40 Würfelzucker und isst in einer Tafel Schokolade 22 Würfelzucker, wie die BGJ-Schüler erklärten. Und natürlich hatten die Kinder eine Menge Fragen an Betriebsleiter Schreyer. So wurde die Frage gestellt, warum auf dem Hof keine Tiere leben. Er habe sich auf Ackerbau spezialisiert, erläuterte Schreyer. Zum einen weil die Kulturen, Kartoffeln, Zuckerrüben und Weizen rund um Straubing gut wachsen und zum anderen, weil Tierhaltung sehr personalintensiv sei. 

 

Schreyerhof

Dass aus einem kleinen Samenkorn eine Zuckerrübe wachst, verfolgten die Grundschüler mit großem Interesse.

 

 

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